Stummel, Kippen, Zigaretten – Ihr Einfluss in der Natur

Aus Kultur wird Konsum

Die Tabakpflanze ist der indigene Bevölkerung von Nordamerika schon lange bekannt. Sie wurde zu spirituellen Anlässen und als Heilmittel genutzt. Erst mit der Entdeckung Amerikas und der Kultivierung des Tabaks kamen im 17. Jh. Tabakwaren wie Pfeife und Schnupftabak auf. Erst im 1. Weltkrieg kam die Zigarette in Fahrt, die gegenwärtig den größten Anteil an Tabakwaren ausmacht. Die Moral der Soldaten sollte gesteigert werden und dies wurde ermöglicht durch die erste maschinelle Zigarettenfabrik von Philip Morris. Somit begann der Siegeszug des Tabaks oder eher der Zigarette,

Das Filterproblem

Heutzutage werden 6 Billionen Zigaretten konsumiert. Doch entstehen damit neue Problem, die wir zu bewältigen haben: Jährlich werden 4,5 Billionen Zigarettenfilter in die Natur entsorgt und die  darin aufgefangenen Giftstoffe können ungehindert in die Umwelt gelangen. Ein Experiment von Richard Gersberg¹ wollte die Schadstoffbelastung von benutzten und unbenutzten Filtern an Fischen testen. Er ließ für einen Tag einen benutzten Filter pro Liter in einem Ein-Liter-Eimer schwimmen. Danach setzte er Fische ein, wobei nach vier Tagen die Hälfte gestorben war. Selbst unbenutzte Filter töteten die Fische, sofern etwa 3 Filter auf einem Liter kamen. Aus diesem Test lässt sich ableiten, dass die Filter durch Wasser ausgewaschen werden und somit die Schadstoffe in Bäche, Flüsse, Abwasser und Grundwasser gelangen können und auch die Gesundheit des Nichtrauchers beeinträchtigen kann ohne auch nur direkten Kontakt zu Kettenraucher.

Zigarette – Inhuman und ungesund

Die Langzeitfolgen von vielen: Den Grundstoff für die Zigarette liefert Tabak, der vor allem in  China, USA und Dritte-Welt-Ländern, wie Malawi, angebaut wird. Die Tabakpflanze benötigt sehr viele Nährstoffe, wobei eine hohe Menge durch Düngen künstlich hinzugegeben werden muss. Dies führt nicht zuletzt zu einer Überdüngung des Bodens. Infolgedessen kann es zu Verunreinigungen des Grundwassers oder einer Eutrophierung von Seen und Flüssen kommen sowie zur Entstehung klimaschädlicher Gase wie Lachgas. Ein weiterer Grund, warum gedüngt werden muss, ist die unfruchtbare Erde des gerodeten Regenwalds. Denn 90% der Biomasse befinden sich in den abgeholzten Bäumen, die später zur Feuertrocknung (8-120 Std.) der Tabakblätter verwendet werden, da diese weitaus schneller vonstatten geht, als die Lufttrocknung (4-8 Wochen). Jedes Jahr gehen für den Tabakanbau 1,2 Millionen Hektar Wald verloren. Woran liegt das? Die Anbaufläche kann lediglich für zwei Ernten genutzt werden. Danach liegt sie brach und neue Flächen müssen kahl geschlagen werden, um die Nachfrage oder wohl eher dem Angebot nachkommen zu können. Diese unbestellten Äcker können nicht so einfach wieder aufgeforstet werden, da viele Nährstoffe durch Erosionen zusätzlich verloren gehen und die Böden versanden. 

Natürlich und doch ein Fluch

Einst als Heilmittel verwendet, später als Beruhigungsmittel, gilt es heute als Rauschmittel. Nicht zuletzt wurde Rauchen als krebserregend deklariert. Wie vieles andere in unseren Leben, ist es allein die Unvernunft, die uns dazu bringt zu rauchen, auch wenn wir uns deren Gefahren im Klaren sind. Ein Widerspruch zu der allgemeinen Begierde nach Gesundheit und immer besser werdenden medizinischen Versorgung. Die Frage: Ist Rauchen unentbehrlich? Der biologische Tabak ist nicht schädlich, einzig allein der übermäßige Konsum und die daraus resultierenden umweltschädlichen Produktion. Nicht der einzelne Raucher trägt die Schuld, das wäre ein falsches Gewissen einzureden, sondern die Gesamtheit der Kettenraucher und vor allem der Tabakindustrie. Entweder man ändert etwas in der Produktion oder jeder sollte in Betracht ziehen, mit dem Rauchen aufzuhören oder sich wenigstens von Fertigzigaretten trennen, nicht vordergründig für sich, sondern vielmehr für die Umwelt. Rauchen ist auch nur ein kleines Rädchen im großen Zahnrad der Umweltproblematiken und der Tabakverzicht allein rettet die Welt nicht. Doch das Bewusstmachen von verschiedenen negativen Umweltfaktoren und deren Koordinierung kann die Zahnräder verlangsamen, bis sie sich in die andere Richtung drehen.

 

¹ http://www.cigwaste.org/Research/

 

 

 

Rücksendungen – das Maß im Versandhandel

Die Kehrseite im Onlinehandel

Die Qualität eines Online-Shops wird oft danach bemessen, wie die Bestimmungen zur Rückgabe von Ware, welche defekt ist, und insbesondere solcher, die nicht gefällt, gestaltet sind. Viele Händler bieten einen kostenlosen Versand an und vor allem große Firmen des Versandhandels lassen ihre Kunden unpassende oder Ware, die nicht gefällt, auf Kosten des Unternehmens zurück senden.

Doch während der Versand und Rückversand einfach und kostenlos ist, steigt sowohl die Menge an Waren, die lediglich zur Ansicht bestellt werden, ohne ernsthafte Kaufabsicht, als auch die Menge solcher Waren, die gekauft werden, obwohl Zweifel daran bestehen, ob sie überhaupt passen oder gefallen werden. Während du als Kunde dies als einen Teil vom Service betrachtest und möglicherweise gezielt nach Händlern suchst, welche diesen Service anbieten, solltest du auch die ökologischen Konsequenzen bedenken, welche aus dem Versand und Rückversand resultieren.

Die Anzahl an Retouren in Deutschland

Da es neben wenigen großen Versandhändlern nahezu unüberschaubar viele kleine Unternehmen gibt, welche kaum statistisch erfasst werden können, ist es schwierig, dir präzise Zahlen zu nennen.

Eine Statistik zu dem Thema existiert jedoch von der Universität Bamberg aus dem Jahr 2012 und kann zumindest Anhaltspunkte liefern. Die Umfrage bei gut 300 Händlern hat in einer Hochrechnung ergeben, dass es knapp 290 Millionen Rücksendungen gab.

Interessant ist dabei, dass per Vorkasse sowie online bezahlte Waren seltener zurück geschickt werden, als auf Rechnung gekaufte Waren. Auch schicken Kunden verschiedene Produktgruppen seltener zurück als andere. So werden kaum 9% Bücher und anderer Medien zurück geschickt, aber bis zu knapp 15% aller Elektroartikel und teilweise fast 55% aller bestellten Modeartikel.

Dabei zeigt sich ebenfalls, dass Frauen Waren häufiger retounieren, als Männer – insbesondere bei Mode liegt der Unterschied bei rund 14% zwischen den Geschlechtern!

Doch auch in diesem Bereich, welcher die größte Bedeutung im Bereich der Retouren hat, gibt es Unterschiede. Während Accessoires noch vergleichsweise selten zurück geschickt werden, machen Retouren von Textilien und Schuhen teilweise 80% der bestellten Waren aus.

Viele Händler haben mit einer Retourenquote von über 10% zu kämpfen, einige Anbieter liegen sogar weit darüber. Für einen zurückgesandten Artikel enstehen dem Händler ca.  10 € an Kosten (lt. EHI-Studie) für die Rücksendung, das Auspacken, die Kontrolle des Produktes, das Aufbereiten und Neuverpacken und die Lagereinpflege und -haltung.

Die ökologischen Konsequenzen

Alleine die Menge an Paketen würde fast 3 Erdumrundungen ergeben. Da du sicher weißt, dass kaum ein Paket sich für einen erneuten Versand eignet, kannst du dir vorstellen, welche unglaublich große Menge an Müll dabei entsteht. Da die meisten Pakete auch bereits aus recyceltem Papier bestehen, solltest du dabei auch bedenken, dass sie nur noch eingeschränkt wiederverwertet werden können. Papier kann nämlich nur 5 bis 7 mal recycelt werden, bis die einzelnen Fasern zu kurz werden. Somit entsteht dabei letztlich tatsächlich viel Müll, der sich nur noch für die Verbrennung eignet und eine entsprechend hohe CO2-Belastung als Folgeproblem ergibt.

Da diese jedoch nicht erfasst werden kann, soll an dieser Stelle nur die CO2-Emission durch den reinen Transport durch Versandunternehmen betrachtet werden. Die DHL gibt einen CO2-Ausstoß von 500 g pro Paket an. Auf die geschätzte Anzahl von Retouren ergibt sich eine jährliche CO2-Emission von etwa 143.000 Tonnen. Das ist so viel Kohlenstoffdioxid wie er in 45.500 durchschnittlichen Bäumen gespeichert ist.

Doch fällt noch ein weiterer Punkt ins Gewicht. Zwar können manche Waren ohne größere Probleme als B-Qualität noch einmal verkauft werden, jedoch sind auch viele Artikel durch wenig pfleglichen Umgang damit so stark beschädigt oder abgenutzt, dass sie selbst nur noch entsorgt werden können. Entsprechend schlechter fällt die Bilanz der ökologischen Belastung aus.

Die Konsequenzen für dich

Der Statistik nach gibt es einige logische Schlussfolgerungen für dich um das ökologische Problem der Retouren zu reduzieren. Kaufe Ware möglichst nicht auf Rechnung – wenn du schon vor dem Kauf Zweifel hast, dann verzichte darauf! Viele Waren gibt es auch im Einzelhandel, und du kannst sie zumindest begutachten, bevor du sie billiger online kaufst.

Die hohe Retourenmenge von Textilien ergibt sich aus genau diesem Problem. Während der Inhalt von CDs und Büchern, als auch die technischen Daten von Elektroartikeln gleich bleiben, ist es kaum möglich, einen guten Eindruck von Kleidung am PC zu erhalten. Verzichte einfach auf den Onlinekauf von Mode vollständig – oder guck sie zuerst im Einzelhandel an!

Gerade für kleine Unternehmen ist eine hohe Retourenquote eine sehr große Belastung. Der Händler möchte sich eigentlich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, muss aber einen großen Zeitfaktor für die Rücksendungen aufbringen.

Hier einige Tipps, wie du Retouren vermeiden oder reduzieren kannst:

  • Kaufe eher lokal und regional und stärke somit deinen Umkreis und die Einzelhändler vor Ort.
  • Unterstütze lieber kleine Onlinehändler, die haben mit Sicherheit nur ein Lager und es wird alles zusammen in einem Karton versendet. Dementsprechend geht auch nur ein Karton retour und nicht mehrere an verschiedene Versandlager, wie es bei großen Unternehmen üblich ist (z.B. Amazon, About You, Zalando etc.)
  • Bevor du etwas kaufst, frag dich doch einfach selbst, „brauche ich das wirklich?“.
  • Bleibe bei einer Marke, wenn du die Passform gut findest.
  • Zieh doch einfach einmal Second Hand und Tauschbörsen in Betracht.

Ressourcenverbrauch und Weltbevölkerung – Die Ernährung der Menschheit

Der Verbrauch von Ressourcen und der Klimawandel sind zwei zentrale Themen, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Insbesondere an den Problemen, welche die Versorgung mit umweltschonender Energie betreffen, arbeitet die Politik zusammen mit innovativen Unternehmen. Doch während sich alle auf den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid aus der Industrie und aus Autoabgasen konzentrieren, geht ein anderes, leider wesentlich unangenehmeres Thema unter.

Unangenehmer ist es, weil es nicht die Industrie, die Konzerne, die Autohersteller oder irgend jemand anderes betrifft, sondern jeden einzelnen Menschen. Genauer gesagt betrifft es eines unserer elementarsten Grundbedürfnisse: das Essen.

Hierbei stellen sich Fragen, wie unsere Nahrung mit dem Ressourcenverbrauch zusammenhängt. Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht und es spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Doch zunächst lässt sich das grundlegene Problem stark vereinfachen. Die Produktion von Nahrung verbraucht Ressourcen wie Wasser, Platz und Nährstoffe aus dem Boden. Nachhaltigkeit bedeutet zunächst Ressourcen möglichst effizient zu nutzen. Dies bedeutet keine Nahrung zu verschwenden und Nahrungsmittel aus sinnvoller Landwirtschaft zu nutzen. Sinnvoll ist jedoch ein schwieriger Begriff, der nicht zwingend etwas damit zutun hat wie ökologisch ein landwirtschaftlicher Betrieb arbeitet.

Nun stellt sich die Frage, wie jeder Mensch Ressourcen sparen kann. Zunächst sollte die Energiepyramide der Nahrungskette bedacht werden. Diese besagt, dass nur 10 % der Energie einer niedrigeren Stufe in Biomasse der nächsten Stufe umgesetzt wird. Vereinfacht heißt dies: Wenn ein Nutztier mit pflanzlichem Futter ernährt wird, dann muss es 10 kg Nahrung aufnehmen um 1 kg Fleisch anzusetzen. Hierbei müsste noch der Kaloriengehalt des Futters und des Fleisches bedacht werden, jedoch soll dies als Näherung genügen. Somit haben Veganer durchaus in gewissem Umfang Recht damit, wenn sie ihre Ernährungsweise als umweltfreundlicher bezeichnen.

Doch ist dies nicht ganz so einfach. Denn neben der Energiepyramide kommen weitere Faktoren hinzu, welche dies stark relativieren. Der Großteil des konsumierten Fleisches kommt aus lokalen Betrieben. Diese haben bereits Ställe, Äcker zum Anbau des Futters und andere Dinge angelegt und verbrauchen nur lokale Ressourcen. Veganer sind hingegen gezwungen ihren Eiweißbedarf mit bestimmten pflanzlichen Nahrungsmitteln zu decken, allen voran Tofu aus Soja. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass Tofu rund 70 % weniger Proteine enthält als beispielsweise Hühnerfleisch. Dies macht Soja nicht mehr 90 % sinnvoller, wie es die Energiepyramide suggeriert, sondern nur noch 20 %.

Nun könnte man meinen, dies sei besser als nichts. Doch stimmt dies nicht. Während Fleisch lokal produziert wird, stammt Soja aus den Tropen. Dies bedeutet, dass zusätzliche Ressourcen für den Transport hinzu kommen. Doch selbst wenn sich dies noch immer lohnen sollte, bleiben weitere Probleme. Denn wenn alle Menschen Veganer werden, fehlen Anbauflächen. Während sich in Mitteleuropa Böden gut von landwirtschaftlicher Nutzung erholen können, ist dies in den Tropen nicht der Fall. Dies macht es notwendig immer neue Böden zu erschließen – und dies geschieht durch Rodung von Regenwäldern. Die Auswirkungen auf das lokale Ökosystem und letztlich auch auf das Klima sind enorm. Auch Reis, als die vielleicht wichtigste Nahrungsquelle in vielen Entwicklungsländern, ist außerordentlich problematisch. Aufgrund der Anstaubewässerung produzieren Reisfelder enorme Mengen Methan – ein schlimmeres Treibhausgas als Kohlenstoffdioxid.

Doch wenn vegane Ernährung nichts zu retten scheint, was bleibt dann noch übrig? Gar nichts essen? Selbstverständlich ist dies unmöglich, jedoch ist der Ansatz nicht verkehrt. Rund 40 % der weltweiten Landfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Um den Welthunger und das Bevölkerungswachstum zu kompensieren, ist viel mehr notwendig. Doch dies ist für den Planeten nicht tragbar. Die einzige Lösung um Ressourcen im Zusammenhang mit der Ernährung einzusparen, ist letztlich eine drastische Reduktion der Weltbevölkerung. Dies zu erreichen muss obersten Stellenwert haben und jeder, der den Planeten schützen will, könnte dazu beitragen, indem er auf einen eigenen Kinderwunsch zum Wohle der Weltbevölkerung verzichtet?

Ressourcenverbrauch und Weltbevölkerung

Nachhaltigkeit ist heutzutage ein größeres Thema als jemals zuvor. Jeder bemüht sich die Umwelt möglichst wenig zu belasten, und selbst die Politik versucht durch immer neue Gesetze und internationale Abkommen die Ökosysteme des Planeten zu schützen.

Der Verbrauch von natürlichen Ressourcen ist ein vielschichtiges und schwieriges Thema, und die persönlichen Ansichten dazu gehen teilweise weit auseinander. Daraus wird schnell ersichtlich, dass es kaum eine allgemeingültige Lösung für das Problem der Nachhaltigkeit zu geben scheint.

Doch was sind die größten Probleme der Menschheit? Allen voran ist es der Klimawandel. Dieser wird zwar hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Energieträger verursacht, doch nicht ausschließlich. Tatsächlich spielt die Ernährung der Weltbevölkerung eine ebenfalls große Rolle. Doch auch kleinste Eingriffe in die Natur wirken sich auf das Klima aus. Jede Pflanze und jedes Tier enthält Kohlenstoff, welcher vorerst aus dem Kreislauf entfernt ist. Dies bedeutet jedoch nicht nur, dass die Tiere und Pflanzen, welche auf unserem Speiseplan stehen, eine Rolle spielen, sondern jeder Grashalm und selbst das kleinste Insekt.

Doch was bedeutet dies für unseren Alltag?

Das Problem, welches dahinter steckt ist winzig und zugleich riesengroß. Selbstverständlich zerstört ein wenig gejätetes Unkraut nicht das Klima. Doch es symbolisiert das große Problem, welches im Mittelpunkt aller anderen Probleme steht und doch zu gern übersehen wird. Wenn wir von Ressourcen und einem Ressourcen sparenden Leben sprechen, dann meinen wir in der Regel keine Lebensmittel zu verschwenden, den Fleischkonsum zu reduzieren, zu recyceln und ökologische Energiequellen zu nutzen.

Doch wie viel bringt ein umweltbewusstes Leben der Umwelt tatsächlich? Die Wahrheit ist leider sehr ernüchternd. Selbstverständlich reduziert eine umweltbewusste Lebensweise die entstehenden Schäden an der Natur. Die Herstellung pflanzlicher Nahrung verbraucht weniger Ressourcen als die Herstellung tierischer Nahrungsmittel, erneuerbare Energiequellen schaden der Umwelt und dem Klima weniger als fossile Brennstoffe und Recycling reduziert den Verbrauch neuer Rohstoffe.

Das klingt doch alles sehr gut soweit, oder etwa nicht? Wenn man genau hinguckt, dann nicht. Die Formulierungen „weniger Ressourcen“, „schaden weniger“ und „reduziert den Verbrauch“ haben letztlich alle eine gemeinsame Aussage: Egal wie umweltbewusst wir leben, so verbraucht jeder Mensch Ressourcen.

Welche Auswirkungen hat diese Tatsache auf die Umwelt? Auf eine einzelne Person gerechnet, hat eine umweltschonendere Lebensweise durchaus einen positiven Effekt auf den Planeten. Doch lebt auf der Welt nicht eine einzelne Person. Tatsächlich leben mehr als 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde – und dies macht einen gravierenden Unterschied für alle Bemühungen die Umwelt zu schützen. Das Bevölkerungswachstum beträgt etwa 230.000 Menschen pro Tag, die alle neue Ressourcen benötigen. Selbst wenn wir alle ein umweltbewusstes Leben führen, so müssen für diese neuen Menschen mehr Nahrung und mehr Energie produziert werden, als es bisher der Fall ist. Und diese Menschen benötigen ein Mehr an Rohstoffen, welche noch nie verbraucht worden sind und somit auch nicht durch Recycling wieder gewonnen werden können.

Doch neben all diesen Dingen brauchen mehr Menschen vor allem mehr Platz zum leben. Es müssen mehr Häuser und mehr Infrastruktur errichtet werden. Doch dies sind alles Ressourcen, welche diese neuen Menschen der Umwelt entreißen – ganz gleich wie wenig von allem.

Es klingt sicherlich hart und es ist eine unangenehme Wahrheit, doch ein umweltbewusstes und insbesondere langfristig nachhaltiges Leben der gesamten Menschheit ist nur möglich, wenn eine Weltbevölkerung erreicht wird, die der Planet dauerhaft ertragen kann. Der Earth Overshoot Day ist ein Maß für den menschlichen Ressourcenverbrauch und zusammen mit wissenschaftlichen Berechnungen ergibt sich, dass kaum mehr als 1 Millarde Menschen dauerhaft auf der Erde leben kann – 6,5 Milliarden weniger, als es aktuell sind.

Die bittere Konsequenz daraus ist, auf den Punkt gebracht: Wer nachhaltig leben will, müsste den eigenen Kinderwunsch der Umwelt zuliebe aufgeben?

Von der Bedarfswirtschaft zur Wegwerfgesellschaft

Die Produktion übersteigt das, was wirklich gebraucht wird – was lässt sich dagegen tun?

Dass wir schon seit vielen Jahren in einer so genannten Wegwerfgesellschaft leben, hat auch damit zu tun, dass von allen Produkten mehr als genug vorhanden ist, der Wert des einzelnen Produkts also gering ist. Der Wert eines einzelnen Gegenstands schwindet sozusagen mit seiner massenhaften Verfügbarkeit, was nicht nur schade ist, sondern auch in sich den Drang nach „mehr und immer mehr“ trägt. Allein die Anzahl von durchschnittlich 10.000 Gegenständen, die der heutige Erwachsene hierzulande besitzt, ist schockierend. Brauchen wir all das, wenn doch noch vor wenigen Jahrzehnten ein Mensch nur 500 Gegenstände besaß? Die Frage ist rhetorisch, aber sicher auch dazu angetan, sich einmal die verschiedenen Formen der Produktion mit ihren Auswirkungen anzusehen.

Die traditionelle Produktonsweise: die Bedarfswirtschaft

Man findet sie auch heute noch in eher abgelegenen Ländern, eine Form der Bedarfswirtschaft, die man auch als Selbstversorgung oder Selbstgenügsamkeit bezeichnen kann. Eine wichtige Voraussetzung für diese Form des „Ich produziere alles, was ich brauche, selbst“, besteht jedoch darin, dass man die entsprechenden Produktionsmittel zur Verfügung hat. Bei der Selbstversorgung wäre dies ein kleines oder größeres Stück Land, auf dem man Obst und Gemüse anbauen bzw. auch Nutztiere halten kann, die Wolle für Kleidung etc. liefern. Der Bedarf wird bei dieser Form dadurch befriedigt, dass man nicht Konsument von vorgefertigten Produkten ist, sondern alles selbst erzeugt, was man für seinen täglichen Bedarf benötigt. Dass sich immer mehr Menschen, gerade auch Großstädter, die das entfremdete Einkaufen von „Ware“ satt haben, für die Bedarfswirtschaft interessieren, liegt auf der Hand.

Das Rad zurück drehen? Nein, aber Nischen schaffen!

Dass die Gesellschaft weg von der traditionellen ländlichen Produktion gekommen ist und heute überwiegend in Städten lebt, ist Fakt und nicht rückgängig zu machen. Das will auch niemand, aber aus dem Unbehagen des massenhaften, entfremdeten Konsums auszusteigen, den Dingen damit auch wieder mehr Wert durch eine größere Nähe zu ihrer Herkunft zu geben, scheint jedoch für viele Menschen reizvoll. Das Grauen, das sich beim Anblick von Kinderzimmern einstellt, die voll mit wahren Bergen von Puppen sind oder in Form von Autos niederschlägt, die nach kurzer Zeit kaputt sind, trifft auf das gleiche Befremden, das sich beim Anblick von überquellenden Tüten mit dem Logo mancher billig produzierender Ketten ergibt. Es ist also Zeit für eine Unterbrechung des „immer mehr, immer billiger“!

Wie es zur Massenproduktion kam

Im 19. Jahrhundert wurde mit der Erfindung von die menschliche Kraft ersetzenden Maschinen und Fließbändern der Grundstein für die heutige millionenfache Produktion von gleichförmigen, normierten Dingen gelegt. Dass die Menschen nun keine Knochenarbeit mehr erledigen mussten, wurde natürlich begrüßt, es wurde aber auch eine bis heute nicht zu stoppende Lawine in Gang gesetzt, die sich als „Es muss noch mehr sein“ beim Konsumenten im Denken niederschlägt. Wer als Konsument gut „trainiert“ ist, der braucht jedes Jahr ein komplett neues Outfit, der muss alle zwei Jahre neue Möbel haben. Nur, ist er wirklich glücklicher damit, oder ist dieser Massenkonsum nicht am Ende der Ersatz für ein wirklich sinnerfülltes Leben? Und wenn dem so ist, wie könnte dieses aussehen? Hier könnte sich ein Kreislauf schließen, nämlich durch die Rückkehr, zumindest in Teilen, zu der erwähnten Bedarfswirtschaft. Selber Produzieren macht glücklich – kurz zusammen gefasst.

Sein eigenes Gemüse anbauen – ein erster Schritt

Wer sich nicht völlig auf ein autonomes Leben in einem fernen Land einlassen will oder kann, kann auch heute und hierzulande ein Stück Bedarfswirtschaft wieder haben. Immer häufiger entstehen im Umland größerer Städte Projekte, bei denen gemeinschaftlich gearbeitet und gelebt wird, mit dem Ziel, so wenig wie möglich hinzu kaufen zu müssen. Und dass es wirkt und funktioniert, ist Tatsache. Wer diesen Schritt nicht gehen will, kann sich aber als Besucher und Förderer betätigen und so auch an der Ernte teilhaben. Das Verhältnis zu den täglich konsumierten Dingen wird sich so auch nachhaltig verändern. Nicht mehr „Ich hol mal schnell x beim Discounter“, sondern ein bisschen mehr Mühe, aber für etwas aufgebracht, das in sich stimmig und sinnvoll ist. Das macht glücklich und ein Gefühl von „Klasse statt Masse“ stellt sich ein.

Die Biokiste – gesund, bunt gemischt und ganz ohne Verpackungsmüll

Die Ware, die man im Supermarkt kauft, wird oft aus fernen Landen zu uns gebracht und umständlich und sehr viel CO2 verbrauchend transportiert. Danach wird sie in reichlich Plastik verpackt, lauter kleine Portionen erstellt, die den Konsumenten auch optisch anlocken sollen. Dass dies ein Unding ist, finden immer mehr Menschen und wenden sich unter anderem den Biokisten zu, die diverse Vorteile aufweisen. Sie aufzuzählen macht nicht nur Spaß, sondern könnte auch den Einen oder Anderen zum Umdenken bezüglich seiner Einkaufsgewohnheiten bringen.

Worum geht es bei diesen Kisten?

Kurz eine Vorbemerkung zu den Biokisten allgemein. Diese Kisten werden von diversen Anbietern zusammen gestellt und in ganz unterschiedlichen Gebinden angeboten. So kann man Kisten für ganze Familien ordern oder für eine Bürogemeinschaft, aber auch als Single kann man sich an der Kiste erfreuen. Wer sich für diese Lösung entscheidet, hat schon einmal einen Schritt weg vom Müllberg der Verpackungen gemacht, hat aber auch gleich den Vorteil erzielt, dass er die Kiste direkt ins Haus oder Büro geliefert bekommt. So kann man sich auf ein oft sehr schön wechselndes Angebot freuen und erspart sich auch das nach Hause Tragen der Ware. Dass diese frisch ist, ist klar, denn sie stammt direkt aus der Umgebung und wird nur einem kurzen Transportweg ausgesetzt. Einmal schnuppern – es ist klar, wie frisch die Sachen sind!

Wie eine Wundertüte – was ist heute drin?

Als Nutzer der Biokiste kann man natürlich eine normale Einkaufsliste anfertigen und sie einreichen, aber das scheint für viele Fans nicht so reizvoll. Jede Woche etwas Anderes und immer etwas Gutes, das scheint als Motto viel attraktiver zu sein. Auch das weicht also von den Einkaufsgwohnheiten der meisten Konsumenten ab. Überraschung, was mag hier Gutes warten? Das ist ein vertrauensvoller Zugang zu den Lieferanten/Produzenten, der auch ein Stück Nähe zu diesen schafft. Auch in der Hinsicht ist hier also alles etwas anders.

Der Müll entfällt – die Kiste enthält alles

Da die Biokiste nur von A nach B, also vom Erzeuger zum Verbraucher gelangt, muss nichts aufwändig geschützt bzw. verpackt werden. So liegen in den Papp- oder Holzkisten Äpfel neben Kartoffeln, daneben vielleicht ein Bund Lauch. Na und, es wird doch eh alles zusammen in den Kühlschrank oder in die Speisekammer gepackt! Das aus der Plastikhülle Ziehen der Ware entfällt, auch das ist ein Stück Bequemlichkeit. Aber das ist sicher nicht der Hauptgrund für die Entscheidung „pro Kiste“.

Auch denkbar: Man holt die Kiste an einem festen Ort ab

Es ist in manchen Großstädten auch Usus, dass sich die Kisten- Abonnenten ihre wöchentliche Ration in einem Laden abholen. Dort treffen sie auf die Erzeuger, die liebevoll die Kisten oder Körbe zusammen gestellt haben und sie mit Namen versehen. Ein Schwatz ist immer drin, man kennt sich. So wachsen Stadt und Land auch noch mehr zusammen. Hinzu kommt, dass für die Hersteller durch die Abos der Kisten ein festes Kontingent von Abnehmern entsteht, das sie von den teilweise unseriös niedrigen Preisen, die die Handelsketten zahlen, unabhängig machen.

Viele Vorteile sprechen also für dieses Modell: Müll wird vermieden, ein steter Kreislauf wird erzeugt, und man hat als Konsument immer frische regionale Ware. Und wann werden Sie zum Biokistianer?

Unverpackte Ware kaufen

Ein Einkauf in einem Discounter genügt und schon ist der Gelbe Sack voll. Alles in Plastik und das noch doppelt und dreifach. Muss das denn wirklich sein? Nein, es geht auch anders.

Unverpackte Waren kaufen

Unverpackte Lebensmittel ohne Plastiktüten

Natürlich muss jetzt niemand unbedingt seine Einkaufsgewohnheiten ändern, da auch Discounter immer mehr Waren unverpackt anbieten. Hier sollte aber auf die Plastiktüte verzichtet werden, sondern jeder kann seine eigene Verpackung mitbringen. Mittlerweile gibt es wieder die Brottüten aus Papier, die sich hervorragend für den kleinen Einkauf lohnen. Sollte es mehr an Obst und Gemüse sein, kann dafür eine Aufbewahrungsdose mitgenommen werden. Klar, die sind schwerer, doch viel besser für die Umwelt. Selbst wenn Mülltrennung zu Haus gemacht wird, kann leider nicht jede Plastiktüte wieder aufbereitet werden. Genau um diesen Plastikmüll geht es, und der Wiederstand, wächst. Es gibt doch wesentlich bessere Möglichkeiten, Lebensmittel anständig zu verpacken. Ältere Menschen kennen diese Möglichkeiten noch, da wurde die Milch noch in der Milchkanne gekauft. Einweckgläser waren gleichzeitig Gläser für Mehl, Zucker und Salz. Das Brot wurde noch im guten alten Einkaufsnetz beim Bäcker um die Ecke abgeholt. Genau diese Möglichkeiten gibt es jetzt wieder in vielen Städten.

Unverpackt Läden eine echte Alternative

Im ersten Moment hört sich das ungewohnt an, denn in diesen Läden gibt es alles ohne Verpackung. Selbstverständlich können solche Geschäfte nicht die billigen Preise von Discountern anbieten, dafür wird sich die Umwelt und die eigene Mülltonne freuen. Hier muss jeder seine Verpackung mitbringen, womit die Müllberge schrumpfen können. Selbst kleinere Mengen sind dann möglich, was gerade für kleinere Haushalte ein Vorteil ist. Mehl gibt es in diesen Läden nicht ordentlich verpackt, sondern in Behältern. Das Mehl kann dann ganz nach bedarf in die eigene Verpackung umgepackt werden. Natürlich muss vorher die Tara von der Verpackung genommen werden, damit nachher nur das Mehl bezahlt wird. Noch eine Neuerung oder Wiederentdeckung gibt es in diesen Geschäften. Hier gibt es die gute alte Seife wieder und das auch in größeren Mengen. Die Seife ist nicht nur für die Handwäsche geeignet, sondern es gibt sogar wieder Haarseife. Also muss niemand die vielen Verpackungen aus Plastik kaufen, vielmehr haben wir es selbst in der Hand. Nicht alle Plastikverpackungen landen, dort wo uns versprochen wird, sondern wird einfach im Meer verklappt.

Die Alternative kaufen

Im ersten Moment machen die unverpackten Waren vielleicht ein wenig mehr Arbeit, doch das täuscht. Zu Hause sind dann diese Waren schon in den richtigen Dosen und Gläser. Der Müllberg wird weniger und wir alle können etwas dazu beitragen. Wer noch keinen solchen Laden mit unverpackter Ware in der Nähe hat, der sollte bewusster einkaufen. Selbst im Discounter kann unverpackte Ware gekauft werden. Genau auf diese sollte zurückgegriffen werden. Nur so können wir unserer Umwelt wirklich helfen.

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Tauschen und weiter geben – so werden Dinge mehrfach genutzt!

Was ich nicht mehr brauche, kann dir vielleicht noch nützen – Tauschen und weiter Geben

Tauschen und Weitergeben

In einer Zeit, in der viele Dinge nur kurzfristig von Interesse zu sein scheinen, kommt sehr schnell eine Wegwerfmentalität zustande. Um dieser entgegen zu wirken, könntest Du in Deinem Umfeld auch ein „zu verschenken“ Netzwerk etablieren. Spannende Dinge warten auf Euch alle!In Großstädten wie Berlin und Hamburg sind sie seit einigen Jahren schon gang und gäbe: Ganze „Häuschen“, komplett mit Wasser dichter Plane oben drauf, in denen auf Regalen lauter schöne Dinge warten, stehen herum. Das „schön“ ist in diesem Fall, wie bei allen Dingen im Leben, relativ, denn was Du als Nutzer dort als „möchte ich nicht mehr haben“ ablädst, kann für den nächsten Besucher die wahre Freude sein. Nicht nur so genannte arme Leute nutzen solche informellen und Tag und Nacht geöffneten Tauschbörsen, auch viele ökologisch bewusste und durchaus finanziell gut ausgestattete Zeitgenossen setzen mit dieser Art von Recycling dem „ex und hopp“ Wahn unserer Zeit klar etwas entgegen.

Bücher, Spielzeug, Schals und Schmuckstücke

Solche Orte sind nicht nur wahre Wundertüten im Sinne dessen, dass man als Besucher nie weiß, was man dort findet. Sie sind auch Orte der Begegnung und der Kommunikation. Anders als bei den klassischen, von den Kirchen oder karitativen Organisationen betriebenen Kleiderkammern etc. sind solche „free Boxes“ Teil einer lokalen Gegenkultur, die auf Geben und Nehmen setzt, die sich aber auch dadurch auszeichnet, dass sie Menschen anzieht, die bewusst dem Konsum etwas entgegen setzen und sich weitgehend autark versorgen. Mit solchen Menschen kommt man sehr leicht ins Gespräch und erfährt dabei auch manche interessante Lebensgeschichte. Ein doppelter Gewinn also!

Selbst aktiv werden: einen Nachbarschaftsflohmarkt organisieren

Zum Wegwerfen zu schade - Gebrauchtes wieder verkaufen oder verschenken statt wegwerfen

Wenn in Deiner Nähe nicht schon ein solches Projekt vorhanden ist, kannst Du Dich einmal schlau machen und heraus finden, ob nicht irgend wo ein Ort frei ist, an dem einige Bänke schon die Basis für „free Boxes“ bieten könnten. Wenn sich nichts Derartiges anbietet, lässt sich mit sporadischen oder regelmäßigen Aktionen so etwas Ähnliches auch im direkten Umfeld erzielen. Ihr könntet zum Beispiel per Handzettel Eure Nachbarn dazu animieren, sich zu einem Hofflohmarkt einzufinden, der ganz sicher auch Besucher von außerhalb anzieht. Solche Aktionen erfordern nur wenig Aufwand: ein paar Tapeziertische, Klappstühle, Samtdecken und die obligatorischen Kuchen aus eigener Produktion.

Auch eine große Hilfe: das Internet

Natürlich kann man solche Aktionen auch digital anschieben. Es gibt eine ganze Reihe von „Sharing“ Seiten, auf denen man Dinge einstellen kann, die man los werden möchte und die Andere noch brauchen könnten und umgekehrt. So etwas funktioniert auch sehr gut und sorgt ebenfalls für ein gewisses Community Feeling. Hier können sogar Lebensmittel noch gerettet werden. Wenn Du also noch angebrochene Packungen Käse oder Brot hast, eine Reise naht, kannst Du diese Lebensmittel gut an dankbare Abnehmer weiter geben. Wenn Du Dich für diese neue Form des Sharings öffnest, kannst Du nicht nur richtig Geld sparen, sondern auch aktiv etwas für die Umwelt tun. Ressourcen lassen sich eben auch durch mehrfache Nutzung von Dingen schonen. Sei einfach dabei – Dein neuster Lieblingspulli wartet in der nächsten free Box schon auf Dich!

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